Kampagnen testen: Wirkung statt nur Klicks vergleichen

Kurz erklärt

Ein brauchbarer Test legt Population, Konversionsziel und Entscheidungsregel vorher fest. Eine höhere beobachtete Rate bestimmt nicht automatisch eine Gewinnervariante.

Globale Netzwerkkarte in einem leeren Besprechungsraum Illustration · fiktive Szene
In diesem Artikel

Fiktives Beispiel: von 5 % auf 6 %

Zwei Gruppen umfassen jeweils 1000 zufällig zugewiesene berechtigte Personen. Im gleichen Beobachtungsfenster haben in A 50 und in B 60 Personen eine qualifizierte Konversion. Die Raten betragen 5 % und 6 %: 1 Prozentpunkt Unterschied oder 20 % relativer Anstieg.

Fiktive MessgrößeAB
Zugewiesene Personen10001000
Personen mit qualifizierter Konversion5060
Konversionsrate5 %6 %
Absoluter Unterschied gegenüber A (Prozentpunkte)0+1
Relativer Unterschied gegenüber A0 %+20 %

Ein auswertbares Ergebnis vorbereiten

  • Legen Sie Hypothese, Zuweisungseinheit, Hauptkennzahl, nötige Stichprobe, Zeitraum und Stoppregel fest. Planen Sie eine Unsicherheitsmethode, die Zwischenanalysen und Mehrfachvergleiche berücksichtigt.
  • Halten Sie den Nenner zur Zuweisung konsistent. Nur Personen mit einem Klick nach Kontakt auszuwählen kann verzerren. Prüfen Sie Duplikate, Messverluste und Gruppenverteilung.
  • Warten Sie die geplante Reifung der Konversionen ab. Eine auffällige Gruppenverteilung ist vor der Wirkungsinterpretation zu untersuchen.

Ohne Renditeversprechen entscheiden

Die Zahlen allein belegen weder eine sichere Wirkung noch höhere Rentabilität. Prüfen Sie Unsicherheitsintervalle, Kosten, Konversionsqualität und unerwünschte Folgen. Ein Vorher-Nachher-Vergleich kann auch Saison oder Zielgruppenwechsel abbilden und ersetzt nicht automatisch eine vergleichbare Kontrollgruppe.

Primärquellen